Girls’Day 2017: Mehr Mädchen in die Politik

Wie sieht der Arbeitstag einer Politikerin aus? Und hat Politik etwas mit mir zu tun? Diese Fragen kann Shalina, Schülerin an der Oberschule an der Egge aus Bremen, am morgigen bundesweiten Girls‘Day in Berlin selbst stellen. Die Schülerin hatte sich bei „ihrem“ Bundestagsabgeordneten um den Platz beworben und hat von Uwe Beckmeyer die Gelegenheit bekommen, einen Tag in die Rolle einer Politikerin zu schlüpfen.

GirlsDay2017_1med_Insgesamt 90 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik sind am 27. April zu Gast bei der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin. „Der Girls‘Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen. Deshalb beteiligt sich meine Fraktion schon zum dreizehnten Mal am Girls‘Day“, erklärt Beckmeyer.

Die Mädchen können sowohl das Reichstagsgebäude im Rahmen einer Hausführung näher kennenlernen als auch an einer Plenardebatte teilnehmen. Beim Planspiel „PolitikParcours“ lernen die Teilnehmerinnen, wie ein Gesetzentwurf eingebracht werden kann, wie ein Gesetz verabschiedet wird und in Kraft tritt. Außerdem werden den Mädchen bei einer Diskussionsrunde erfahrene Politikerinnen Rede und Antwort stehen und Wege aufzeigen, welche Qualifikationen notwendig sind, um in der Politik engagiert und erfolgreich zu arbeiten.

„Vielleicht treffen wir in ein paar Jahren eines der Mädchen wieder – als wissenschaftliche Mitarbeiterin einer/eines Abgeordneten, in meiner Fraktion oder sogar selbst als Politikerin“, so Beckmeyer abschließend.

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